This is the strangest life I've ever known...
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Was man so tut...

... wenn man sich so fühlt.


[...]
Ewigkeit ist keine Tugend,
Stolzen Schrittes weicht die Jugend;
Ewigkeit war immer nur
Der Sturm der mich bedeckt.
Oh Schmetterling, so komm' herein,
Ich will, daß Du mich zärtlich tötest,
Meine Wangen, mein Gebein
Weit fort zur Sonne trägst.
Lächelt Athanasia?
Sie lacht mich aus, so sonderbar.
Die Welt, sie dreht sich immer noch,
Die Zeit läuft nicht zurück.
Und hört ihr, wie die Vögel schrei'n?
Sie sagen Euch:"Er kommt stets wieder".
Warum fliegen Motten Nacht für Nacht ins gleiche Licht?
[...]

~

[...]
Halt mich wie zum letzten Mal
Es brennen alle Bäche
Der Rest der Welt kniet unter uns
Diese Augen habe ich vermißt
Ich geh mit dir weil Du es bist

Und wenn der Regen aufhört
Ist alles was noch übrig ist
Ein Herz und eine Hand voll Asche
Licht das sich in Scherben bricht
Und wenn der Regen aufhört
Ist alles was noch übrig ist
Ein altes Buch mit leeren Seiten
Komm bevor die Glut erlischt

~

[...]
Manchmal ist das Meer zu weit,
Der Horizont erdrückt mich,
Und ich atme Einsamkeit.
Die Zeit verrinnt,
Je mehr man nach ihr sinnt,
Und in der Waschmuschel
Klebt Blut.
Manchmal ist des Lebens Lauf
Ein Labyrinth,
Geschichten hören einfach auf.
Ich wollte Sterne seh'n,
Mit dir durch's Universum geh'n,
Nun ist die Waschmuschel
Voll Blut.
[...]

~

Oh ja, wir werden fallen, tief,
Und niemand wird uns fangen.
Dem letzten Fall bewusst verfall'n
Stehen wir nie wieder auf.
Wir sehen nichts, wir hören nichts,
Wir sprechen nicht, doch fühlen.
Denn weil wir es so wollen
Drängt es uns nach and'ren Zielen.

Solaris, unser Heimatstern, Solaris, unser Frieden!
Solaris, unser Untergang, Solaris, unser Leben!
Solaris, uns're Sehnsucht brennt, das Heimweh nach Solaris!
Solaris, sag', wie find ich dich? Solaris, sag's, Solaris!
[...]

~

[...]
Rettet mich vor meinem Kopf,
Ich geh' schon jetzt kaputt
Weil ich so lebe wie ich leben muss!
Rettet mich vor meiner Wut,
Ich breche noch entzwei
Weil ich nach Utopia streben muss!
[...]

~

[...]
Und manchmal, ja, da sinke ich
Hinab in meinem Ozean,
Weil so ein Mensch wie ich es bin
Dem Wellengang nicht folgen kann.
Und manchmal sind die Sterne nah,
Vom Meeresgrund seh ich sie an,
Weil ohne Arm und Beine ich
Nicht schwimmen, doch ertrinken kann.

~

[...]
Mit mir zerschellen dir Träume,
Ich heb die Trümmer auf.
Ob tot oder lebendig;
Ich will wieder hinauf.
Mit meinen Händen und Füßen,
Stück für Stück,
Kämpfe ich gegen die Zeit an,
Ich komme zurück.
Hör mir zu...

Nichts hält mich dieses Mal zurück,
Diese Geschichte hat ein falsches Ende,
Denn auf dem Gipfel liegt mein Glück,
Mein Herz gehört in Deine Hände.
Nichts hält mich heute Nacht zurück,
Nichts kann mehr das Ende abwenden.
Auf diesem Berg dort ruht mein Glück.

Begrab mein Herz mit Deinen Händen.


[Samsas Traum]






________Liebe ist mehr als nur ein Wort.
11.9.06 00:00


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I just want something I can never have...

An dieser Stelle ein Dankeschön an die Person, die mir diesen Titel [Nine Inch Nails - Something I can never have] empfohl.

Hab einfach zu viel zu tun in letzter Zeit..
Entweder ist F. da oder ich muss alles mögliche erledigen.. vornehmlich die Dinge, die ich nicht erledigen kann, wenn er da ist.
Zu viel Stress in letzter Zeit..
Nächste Woche habe ich sage und schreibe zwei Tage, die noch nicht konkret verplant sind - bzw. sind auch die verplant, bloß steht noch nicht genau fest, an welchem Tag was wann wo getan werden muss..
Für Klausuren lernen oder anderen Schulkram erledigen, mit anderen lernen, Besorgungen für Geburtstage, zum Arzt sollte ich auch noch, und dann gibt's da noch diverse Leute, um die ich mich "kümmern" muss.
Direkt danach zwei Wochen Praktikum, in denen ich nicht zuhause sein werde, und dann, endlich, endlich - Ferien. In denen ich noch rein gar nichts vorhabe. Abgesehen von meinem Geburtstag. Für den ich allerdings noch nichts Konkretes geplant habe.
Und wie habe ich die letzten Wochen so verbracht ?
Nun ja... Ich war krank. Habe diese Tage, die ich zuhause verbrachte, dafür genutzt, an Schulprojekten zu arbeiten.
Habe den einen oder anderen tollen Abend/Tag in Holland verbracht. Einige interessante & nette Leute kennen gelernt. Viele Menschen getroffen. Dann war F. die ganze Woche da.
Sehr viel gespielt, alles mögliche. Mit Vorliebe gewürfelt. Einen Freizeitpark gebaut. Ansonsten viel Zeit im Bett verbracht, wenn auch nicht so viel, wie ich es gerne hätte oder getan haben sollte... Zumindest nicht schlafend. Ein Auto zerstört, indirekt.
Wieder einmal festgestellt, dass Menschen sich mir gerne anvertrauen.
"Das habe ich ausser dir noch keinem erzählt."
Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört ? Doch ich glaube, es hat mich noch nie so überrascht, wie bei dieser Person.


Und sonst... ?
Abgesehen vom Stress geht's mir auch nicht so gut.
Zum Einen bin ich körperlich irgendwie leicht angeschlagen - hab die Erkältung noch nicht richtig "auskuriert", da ist immer noch dieser "Knubbel" und fühl mich ansonsten auch nicht so richtig auf dem Damm..
Was aber auch daran liegen könnte, dass mir ansonsten auch nicht so gut geht.
Wenn die Woge der Schwermut einen mit sich reißt...
Und nicht einmal Er etwas daran ändert.
_Er_ fragt mich dauernd, wie es mir geht. Oder vielmehr noch - ob es mir gut geht. _Er_ hat anscheinend ein Gespür dafür, wenn das nicht der Fall ist.
Dennoch bejahe ich diese Antwort, jedes Mal.
Warum ?
Weil jede andere Antwort Fragen nach sich ziehen würde, Fragen, die ich ihm gerne beantworten würde, es aber nicht kann. Die ich ja nicht einmal mir selber beantworten kann.
Und nicht nur in dieser Beziehung bleibe ich ihm Antworten schuldig...
Ich bin einfach noch lange, lange nicht da raus, werde es vielleicht auch niemals schaffen, und warum auch, ich will es ja nicht anders. Nicht wirklich. Dazu gefallen mir diese Gedanken viel zu sehr. Und es ist auch in Ordnung so, denke ich.
Nur dumm, dass ich keine Lust mehr habe, zu kämpfen... und es dennoch tun muss.. Zwar an einer anderen Front... Und ich habe einen anderen Gegner... Aber dennoch, kämpfen muss ich.
Der fortwährende Krieg gegen mich selbst.
"Come on and tell me..."



Tipp des Tages



STAY ist ein packendes Rätselspiel zwischen Traum und Realität, eine visuell meisterhafte und ästhetisch berauschende Irrfahrt durch die menschliche Psyche. Fantasievoll, überraschend und packend von der ersten bis zur letzen Sekunde, entfaltet Erfolgsregisseur Marc Forster ("Monster's Ball", "Wenn Träume fliegen lernen") nach einem Drehbuch von “Troja“-Autor David Benioff einen ausgefeilten Psychothriller, der durch das intensive Spiel von Ewan McGregor (“Die Insel“), Naomi Watts (“King Kong“) und Ryan Gosling (“Wie an einem einzigen Tag“) und seine verblüffenden Wendungen schon jetzt anstrebt, ein Klassiker des Genres zu werden.

[Quelle]



~ "I burned myself."
"You burned yourself? Why?"
"Practicing for Hell."


~ "An elegant suicide is the ultimate work of art."

~ "The day I did it, I brought two razors to the bathtub, because I knew I would get too weak and drop one, and I didnt want to lay there half finished. Can you imagine that? Can you imagine hating your life so much, that you bring a backup razor?"
10.9.06 14:55


GNAR

Warum werde ich eigentlich dauernd von irgendwelchen scheinheiligen Individuen, denen zu oft in's Hirn gewichst wurde, angepisst ?

Warum lasse ich mich eigentlich immer wieder von ebendiesen anpissen ?

Warum sitze ich jetzt wieder hier mit massig Zeit, die ich nicht nutzen kann, die ich mir durch meine aggressive Laune ohnehin nur versaue, und ärgere mich wegen solchen Idioten rum ?

Ich hätte alles ganz wunderbar geschafft, im Rahmen der Zeit ein gut vorbereitetes Ergebnis zu erzielen, und wegen dieser Idioten
a) krieg ich Stress, das Ganze überhaupt zu erledigen,
b) schaffe es definitv nicht ohne eine Woche verzug,
c) stehe ich absolut scheiße vor der (noch dazu neuen) Lehrerin da. Wenn sie mir nicht gleich 'ne 6 wegen nicht erledigter Hausarbeiten (oder worunter sowas auch fallen mag) reindrückt-

Und dafür werde ich alleinfalls ein unschuldiges Lächeln und ein "Kann ich doch nix für" bekommen. Höchstwahrscheinlich auch noch ein "du bist doch bescheuert" aus ihren Augen.
HERZLICHEN DANK AUCH!

Menschen, die nur mit sich selbst beschäftigt sind, und einfach drauf scheißen, was vielleicht für andere wichtig ist. Ist ja auch nebensächlich, betrifft ja nicht mich selber, ne ?

Warum kann man's mit mir bloß machen ?

Aber du nicht mehr.
Dafür kannst du mich jetzt mal, aber gewaltig.



(So, das nur mal eben eingeschoben, damit ich die Wut wenigstens rausgeschrieben hab und so die mir unfreiwillig aufgedrängte Freizeit vielleicht doch noch produktiv gestalten kann...)
28.8.06 14:46


"Bist du glücklich ?"

Worauf langes Schweigen und Nachdenken folgte.
Diese Frage hat mich wirklich aus der Bahn geworfen.
Auch, weil mir aufging, dass ich mir diese Frage selbst noch nie gestellt, noch nie darüber nach gedacht habe.
Allein, dass er mir diese Frage gestellt hat, schien mir so aberwitzig.. Ich und glücklich ?
Natürlich gab und gibt es Momente der Glückseligkeit, aber das ist nicht "glücklich sein".
Seit einem Jahr kann ich behaupten, dass es mir gut geht, und das ist mehr, als ich verlangen könnte, als ich mir erhofft hätte.
Glücklich sein ?
Das maße ich mir nicht an.
Vielleicht kann ich auch überhaupt nicht glücklich sein, vielleicht will ich es auch gar nicht. Und vielleicht wache ich eines Morgens auf und merke gar nicht, dass ich glücklich bin.
Was heißt schon Glück ?
16.8.06 16:47


Sooo... bringen wir das Ganze mal auf den neuesten Stand.

Mittwoch hab ich den ersten Schultag erfolgreich hinter mich gebracht.
Nach einem kurzen Anfall von Verzweiflung und Resignation am Morgen stellte sich gegen Ende des Schultages doch noch heraus, dass es wohl erträglicher als gedacht werden würde. Die neuen respektive mir bis dato unbekannten Lehrer haben sich in den ersten Stunden auch bewehrt bzw. sich nicht als völlig unsympathische Individueen herausgestellt. Somit blicke ich nun doch weitaus optimistischer auf das folgende Schuljahr als noch vor den Ferien.
Trotzdem denke ich dauernd, ich würd' alles gerne hinschmeißen...

Abends dann ein "leichter" Anfall von Panik. Weil plötzlich etwas da ist, was vorher nicht da war (es war nicht etwa vorher da und nun plötzlich woanders, by the way). Nämlich ein seltsamer Knubbel in der Halsgegend. Man brachte mich auf den Gedanken, dass es mit den Lymphen zusammenhängen könnte, wodurch google mich auf sehr, sehr böse Dinge stoßen ließ...
Was mich wiederum in gewisse Gedankenspiele verstrickte.
Diese Gedankenspiele sind schön; manchmal macht es mich ein wenig traurig, wie sehr sie mir gefallen.

My first love will be my last...
So soll es wohl sein...
And I like it.

Zu etwas anderem.
Ich hab mich in Prag verliebt. Diese Stadt ist so schön. Beeindruckend. Ich hab mich gar nicht eingekriegt. Ich muss auf jeden Fall noch mal dorthin.
Aber unabhängig davon wäre es wohl an jedem anderen Ort genau so schön gewesen.
Vielleicht sollte ich dazu mehr schreiben... Aber wieso lange reden, wenn ein einziges Wort genügt, um es zu beschreiben ? Schön.


Puh.. Selbstverständich gäbe es noch mehr.. Aber da mir die Zeit schon wieder davon rennt... und meine "Muse" sich ohnehin grade verflüchtigt hat..


______


Dinge, die ich nicht verstehe
Warum gibt es auf einem Organspendeausweis die Auswahlmöglichkeit
"Nein, ich widerspreche einer Entnahme von Organen oder Geweben." ?

_______


"Wir sind die MTV-Generation"

_______


Ich denke, also bin ich.
Die anderen sind einfach.

______



"...denn bei solcher Betrachtung stellen die 'Selbstmörder' sich uns dar als die vom Schuldgefühl der Individuation Betroffenen, als jene Seelen, welchen nicht mehr die Vollendung und Ausgestaltung ihrer Selbst als Lebensziel erscheint, sondern ihre Auflösung, zurück zur Muter, zurück zu Gott, zurück ins All.
Von diesen Naturen sind sehr viele unfähig, jemals Selbstmord zu begehen, weil sie dessen Sünde tief erkannt haben.
Für uns sind sie dennoch Selbstmörder, denn sie sehen im Tod, nicht im Leben den Erlöser, sie sind bereit, sich wegzuwerfen und hinzugeben, auszulöschen und zum Anfang zurückzukehren."
11.8.06 19:35


No time to...

Bin zwar seit Dienstag abend wieder zuhause... Hätte auch einiges, was ich schreiben will... Komme aber einfach nicht dazu. Seufz.
Vielleicht/hoffentlich heute abend.
Bis dahin:


Es ist an der Zeit den alten Dreck hinaus zu kehren
Und sich mit dem letzten Funken Willen
Gegen das was war zu wehren
Es ist an der Zeit sämtliche Brücken zu verbrennen
Und sich von der alten Haut,
Von der Erinnerung zu trennen

Manchmal kommt die Zeit
- und dazu reicht ein Kuss -
In der man sich zum Weiterleben
Wieder einmal töten muss
Nach allem was mit mir geschah
Ist mir bis heute nicht mal klar
Welcher von den vielen Morden
Nun die schlimmste Hölle war
Die Schande meines eig'nen Lebens
Lastet schwerer als man glaubt
Sie ist es, die mir jedes mal
Erneut den Boden raubt
War mein Finger auch am Abzug
War mein Bein auch schon im Grabe
Steht am Ende ohne Punkt und Komma doch:
"Verdammt, ich lebe noch."

Es ist an der Zeit sich zu der Zukunft zu bekennen
Die Schuldigen zu vergessen
Die die zu mir standen zu benennen
Es ist an der Zeit den Kelch in einem Zug zu leeren
Wie ein Phoenix ohne Furcht
Sich selbst im Feuer zu verzehren.


[Weena Morloch - Schande]
10.8.06 16:22


Lange nicht mehr geschrieben, huh ?
Mir fehlen einfach die Worte, das zu beschreiben, was in den letzten Wochen so in meinem Kopf abgeht...

Mal sehen...

"An was soll ich denn jetzt denken ?"
...
Sie ist so voll von Hoffnungslosigkeit... Und das macht mich so hilflos. Und lähmt.
Ich sitze neben ihr, sie stellt diese Frage.. Und wie immer scheinen mir tausend Antworten durch den Kopf zu schießen, aber einfach keine davon will die richtige sein...
Ich würde so gerne irgendetwas sagen oder tun, dass sie Licht sieht, Wärme spürt, ich würde ihr so gerne all die Liebe geben, die sie verdient und die ihr nie zuteil wurde...
Und doch, wenn ich so neben ihr sitze, fällt mir nichts ein, was ich tun oder sagen könnte. Weil ich spüre, dass nichts davon wirklich bei ihr ankommen würde. Sie ist noch nicht bereit, genau so wenig, wie ich es war...
Worte können noch so gut sein, man kann es noch so genau wissen, wenn man die Wahrheit, die in ihnen ruht, nicht spüren kann, helfen sie einem nicht weiter...
Aber vielleicht hilft es ihr wirklich schon weiter, wenn wir bloß so beieinander sitzen und sie einen Zuhörer hat, der zwar schweigsam ist, doch jedes Wort versteht das sie sagt..

Wenn wir zwei zusammen sind ist alles so zeitlos.
Nichts kann uns etwas anhaben, denn wir sind drinnen und die draussen. Oder vielleicht sind wir draußen und die drinnen ? ...
Wenn wir zusammen sind, sind wir sicher... Mögen die Erinnerungen und Erfahrungen auch noch so schmerzlich sein, mit dem anderen geteilt stechen sie nicht..
Einfach laut voreinander denken können... Und miteinander schweigen, dabei das Gefühl haben, dennoch zu kommunizieren..
Und zu wissen, dass das auch in 10 Jahren noch so sein wird. Weil es ja auch vor 10 Jahren schon so war.
Die Welt, die Menschen, wir verändern uns... aber das bleibt.
Und das ist so besonders.


_____


Er ist so leicht so glücklich zu machen...
Das macht mir Angst, dass er auch genau so leicht so unglücklich werden kann...
Und dass ich der Grund dafür sein könnte..
Eigentlich ist es schön; ich glaube, er hat noch nie wirklich tiefes Unglück gespürt.. Deswegen ist es nicht schwer, sein "Retter und Beschützer" zu sein.. Deswegen _muss_ ich es nicht sein, kann aber so tun... Eine nette Lösung.
Dennoch habe ich manchmal das Gefühl... dass ich eben in der Schwarzweiß-Welt bin... Während er in der bunten Lichterstadt lebt...


_____


Eigentlich ist momentan alles gut, zumindest nicht schlecht. Eigentlich sogar ziemlich gut...
Dennoch ist da irgendetwas. Wie eine Vorahnung... als sollte man dem ganzen nicht trauen. Nein, nicht einmal so.. Es ist einfach etwas da, es macht mich nervös. Ich kann aber nicht sagen, was es ist. Weil ich es auch nur an den "äußeren Anzeichen" merke. Ein unbestimmtes Gefühl von Trauer schwingt mit...
Wird da irgendetwas verdrängt ? ... Wieso betäube ich mich ?
Naja... und ich merke, dass ich doch wie immer mein eigenes Ding durchziehe.. Vielleicht bin das einfach ich.

_____


Möglicherweise ist diese Anziehungskraft der Ruinen eine symbolträchtigere Sache als ich dachte...


Das soll's wohl erstmal gewesen sein.... mh... wenigstens teilweise geordnet...


P.S. Heute das erste Mal seit Beginn der Ferien Socken angezogen. Strange.


_____


War das, worum wir Narren uns mühten, vielleicht schon immer nur ein Phantom gewesen ?
30.7.06 18:14


[Hermann Hesse ~ Narziß und Goldmund]

"Ihm war alles Geist, auch die Liebe; es war ihm nicht gegeben, gedankenlos sich einer Anziehung anheimzugeben."

"Allzusehr vielmehr liebte er den blonden Jüngling, und für ihn war dies eine Gefahr, denn lieben war für ihn kein natürlicher Zustand, sondern ein Wunder."

~

"Mag aus dir und aus mir dies oder jenes werden, mag es uns so oder anders gehen, nie wirst du im Augenblick, wo du mich ernstlich rufst und zu brauchen meinst, mich dir verschlossen finden. Niemals."

~

"Ein Sehender und ein Blinder, so gingen sie nebeneinander; dass der Blinde von seiner eigenen Blindheit nichts wusste, war nur für diesen selbst eine Erleichterung."
19.7.06 19:40


... Viel ?

Okay.. also nochmal zurück zu Freitag, zur Beerdigung..
Was soll ich sagen.. Eigentlich war es ganz schön, weil es wirklich mit Liebe gestaltet war.. Aber die "Trauerfeier" war mir dann einfach doch zu christlich, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die betreffende Person wahrscheinlich nicht soo christlich war, zumindest nicht in dem Sinne, wie es dargestellt wurde.. Aber ich denke, es wäre trotzdem in ihrem Sinne gewesen.
Was mich an diesen christlichen Trauerfeiern so stört, ist, dass es die ewig selbe Litanei ist, und doch sehr unpersönlich sein kann..
Es fängt damit an, wie geliebt, geachtet und geschätzt der verstorbene Mensch war, ein paar lobende Eigenschaften, die auf jeden zutreffen können, werden aufgezählt, und dann verfällt man in das Gejammer, wieviel Leid die Hinterbliebenen nun zu ertragen haben, dass Gott ihnen helfen soll, diesen Schmerz zu überstehen, blablabla, uns geht's so mies, Gott steh uns bei...
Und das dann im Wechsel..
Eine Trauerfeier verstehe ich als eine Möglichkeit, gemeinsam mit denen, die diesem Menschen lieb waren, dem Verstorbenen zu gedenken, ihm Ehre zu erweisen, aber nicht, um sich selbst zu bemitleiden.
Bei den christlichen Trauerfeiern wird die eigene Trauer wirklich gefeiert...
Hinzu kommt, dass ich in dieser Kirche und in diesen Menschen einfach nicht die Liebe und Wärme und das Licht gesehen habe, von dem sie sangen... Gesichtslose Menschen, in einer Kirche die wie ein Gefängnis anmutete...
Meine subjektive Empfindung. Aber man hat doch sehr gespürt, dass es - wie gesagt - mit viel Liebe gestaltet war, man der Verstorbenen wirklich "gerecht" werden wollte. Alles in allem war es auch "schön".

Was mir an der Sache irgendwie "zu schaffen macht" sind die Kinder.. Ich weiß auch nicht, wieso mir das so nahe geht, besonders eng waren wir in den letzten Jahren nun wirklich nicht miteinander..
Besonders der Ältere. Wie er da stand, die Beileidsbekundungen entgegennahm, er kam mir so allein vor, mehr, als sei er die Stütze aller anderen als irgendjemand für ihn. Als nähme er alle in den Arm, als wäre da niemand, der _ihn_ in den Arm nimmt. Und irgendwie steht er dem, was da nun kommt, und dem, was jetzt ist, auch sehr allein gegenüber...
Ich weiß auch nicht, wieso, ich wäre einfach gerne für ihn da, wenn er nicht klarkommt, es war mir wichtig, ihm das zu sagen.

Dann bei meiner Oma...
Ich will nicht mehr viel dazu sagen.
Sie ist ein Mensch, der einfach nicht in den Arm nehmen kann. Sie kann einfach keine Liebe geben, sie ist zu sehr in ihrer Angst und ihrem Kontrollwahn verstrickt.
Sie versucht, ihre Liebe durch Machtspielchen auszudrücken, aber ich habe keine Lust, sowas mit mir machen zu lassen. Sie hat es sich selbst so ausgesucht. Aber wir haben uns geeinigt, dass wir einander verstehen und nicht böse o.ä. sind...

Die Reise ist gebucht. Es wird Prag. (:


... Fortsetzung folgt ?


_____


Scheiß auf den verdammten unteren Weg!
17.7.06 13:57


Ich bin der Held!

...
Genau das.
Es ist einfach schön, das Gefühl zu haben, jemandem weiterhelfen zu können.
Hab seit Sonntag eigentlich jeden Tag mit J. telefoniert, gestern war sie den ganzen Tag hier. Schön, für sie da zu sein. Wenn's auch irgendwo einfach seltsam ist, weil der Kontakt in der letzten Zeit ja doch sehr sporadisch und auch, mh, an sich doch ziemlich oberflächlich war. Aber so war's früher auch schon; wenn wir uns dann mal _wirkliche_ Gespräche geführt haben, haben wir doch immer gemerkt, wie viel wir eigentlich gemeinsam haben und... ja, gut miteinander reden können. Weil wir einfach ähnlich ticken.
Ich hoffe nur, ich konnte ihr wirklich weiterhelfen, und dass das noch was wird..

A. geht's wohl auch nicht besonders gut.. Sie hat wieder ziemlich viel Stress.. und ich kann irgendwie weniger für sie da sein, als ich gern möchte.. Weil ich eben nicht einfach mal eben rüber gehen kann und es am Telefon nicht das selbe ist.. Somehow..
Und weil ich die nächste Zeit schon recht zugeplant bin, ich muss sie irgendwie immer dazwischen schieben, was mir nicht so richtig gefällt.
Ich besuch sie morgen, mal sehen, was sie dann so erzählt. Hoffe, dass es wenigstens mit C. einigermaßen in Ordnung ist..
Naja...

F. und ich planen gerade einen Urlaub, bzw. zumindest einige Tage wegzufahren. Haben drei Reiseziele (Amsterdam, Berlin, Prag), müssen mal schauen, wo's dann letztendlich hingeht.. Hängt eben auch vom Geld ab. Wobei wir jetzt zumindest schon mal was gefunden haben, wie man günstig dorthin kommen würde.. Geht also in erster Linie um die Unterkunft. Naja, und was wir dann letztendlich wollen..
Nach Prag wollte ich einfach schon immer mal, und hatte auch irgendwie im Kopf, diesen Sommer da hin zu fahren.. Dachte dabei zwar an eine andere Person, aber mit der würde das vermutlich ohnehin nie stattfinden..
In Berlin war ich zwar schon zwei mal, aber jeweils nur sehr sehr kurz und auch ohne viel gesehen zu haben; die Stadt hat es mir aber trotzdem irgendwie angetan.. Zumindest insoweit, dass ich dort gerne noch mal mehr Zeit verbringen würde.
Und Amsterdam... wäre wohl einfach interessant & witzig.
Mhh, mal sehen. Ich freu mich jedenfalls drauf, egal wo's hin geht.


Nun denn... ich denke, ich werd mal schlafen gehen..

... Jim Morrison starrt mich an ...



"Aus Augen wie den deinen springt mir glatt das Meer entgegen..."


_____


--> Live in a work of art
13.7.06 03:22


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