This is the strangest life I've ever known...
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Sooo... dann versuche ich jetzt mal, einige Gedanken zu verschiedienen Themen, die mir schon länger durch den Kopf rasen, zu verschriftlichen...

Ich erkenne wohl irgendwo den Sinn hinter Beziehungen nicht. Ging mir schon "immer" so.
Was soll das denn sein, Liebe auf Zeit ? Ich glaube nun mal nicht an temporäre Liebe...
Und mit welcher anderen Einstellung sollte man schon an sowas herangehen - als mit der, dass die nun beginnende Beziehung einmal - in vielleicht gar nicht allzuferner Zukunft - enden wird. Denn das wird sie. Früher oder später.
Wie ehrlich ist es da, zu sagen, dass man sich liebt ? Wenn das Ganze nach ein paar Monaten, lasst es meinetwegen auch Jahre sein, ohnehin wieder vorbei ist.
Liebe ist zeitlos.
Und ich habe einfach das dumpfe Gefühl, dass dies bei den allermeisten Beziehungen schlichtweg nicht zutrifft. [*] Sie nennen es Liebe, doch das ist es nicht. Vielleicht ist es bloß Sex. Oder Selbstbestätigung. Oder Geborgenheit. Oder der Traum von Liebe, dem man nachjagt... Doch - keine Liebe.
Aber ist es deshalb weniger wert ? Oder sinnvoll ? Unehrlich, sich selbst und dem Partner gegenüber. Aber ist es eine Lüge, wenn man nicht weiß, dass man lügt ? Und wie wichtig ist es letztendlich ?
Vielleicht bin ja auch ich es, die sich irrt. Vielleicht gibt es diese Liebe, von der ich spreche, in der Wirklichkeit nicht.
Aber wenn das der Fall ist -

[*]
Was mich natürlich auch an meiner eigenen zweifeln lässt.
Ich meine....
Was heißt es, wenn du mir sagst, dass du mich liebst ?
(Ich kann oder will es ihm einfach nicht glauben. Auch, weil ich einfach nicht weiß, was es bedeuten soll.)
Für mich bedeutet es - mich fallen zu lassen.
Aber kann ich dir das glauben ? Und es wirklich wagen ?
Ich will nicht lügen oder unehrlich sein.

Dieses Fallenlassen fällt so schwer.
Witzig; dabei hatte ich mein Leben lang das Gefühl zu fallen und auf den Aufprall zu warten...
Doch dieser Fall ist anders. Er soll heilsam sein, und nicht zerstören... Ich wüsste gerne, wie er ausgeht.
Vielleicht tötet er uns beide.

Denn das ist noch so ein Punkt - er ist so leicht glücklich zu machen. Und - ganz wie ich es mir dachte - auch sehr leicht sehr unglücklich... Und das zeigt er dann auch. Und wieder bin ich es, die Trost spendet. Dabei brauche ich ihn selbst so sehr..
Ich will nicht wieder in dieser Versorger-Rolle stecken.
Er hat mich Mutter genannt. Wie konnte er nur ?
Ich will nicht immer Mutter für alle sein müssen; ich wünschte so sehr, ich hätte selbst eine Mutter oder jemand wäre das für mich so wie ich es für andere bin...
Aber wie's scheint, sind die Rollen bei uns jetzt bereits so festgelegt. Was soll ich tun ?
Ich kann nicht Kind bei jemandem sein, der selber Kind ist.
Denn wie sollten zwei Kinder aufeinander aufpassen ?
Nicht umsonst gibt es Babysitter...


Seufz.
Aber nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht:
so sehr die Gedanken in meinem Kopf mich belasten, so leicht ist die Zeit, die wir verbringen.





______


Halten wir fest:
Ich bin 19 Jahre alt und tatsächlich das erste Mal in meinem Leben zum Shoppen verabredet. Mit einem Mädchen. Wow!
20.10.06 18:19
 



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